Analyse = Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt 3:2 (1:0)

Dieses Thema im Forum "Fabis Anna Lyse!" wurde erstellt von FabiBVB09, 12. März 2018.

  1. FabiBVB09

    FabiBVB09 Führungsspieler

    BVB-Joker Batshuayi – er kam – er traf doppelt – er schoss den BVB zum Sieg – er ließ den Tempel beben

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    Nach zwei 1:1-Unentschieden in der höchsten deutschen Spielklasse hat es endlich mal wieder geklappt mit einem Sieg. Am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga bezwang der BVB nach einer durchwachsenen Mannschaftsleistung und fulminanten Schlussphase die starken Frankfurter und kletterte tabellarisch auf Platz 3. Dortmund hat nun 45 Punkte und ein Torverhältnis von 53:33-Toren.

    Die personelle Situation beim BVB
    Freitag, 09. März 2018 gegen 18:00 Uhr – auf der ganzen Welt gab es bei allem BVB-Anhänger einen großen Jubel – der gebürtige Dortmunder Reus verlängerte seinen Vertrag bei Borussia Dortmund bis 2023. Eine überragende Nachricht in einer Zeit, wo es nicht so rund läuft bei Borussia Dortmund.

    Das Dortmunder Krankenlager wird zum Glück immer kleiner. Nur noch 03+01 Spieler befinden sich dort und konnten nicht eingesetzt werden – Kagawa (Sprunggelenkprobleme), Yarmolenko (Sehnenverletzung am Fuß), Durm (Außenbandriss im Sprunggelenk), Rode (Reha nach Stressreaktion des Knochens).

    Die Spieler Guerreiro, Toljan, Sancho und Isak wurden für die Partie gegen Frankfurt nicht nominiert.

    Die Startelf beim BVB
    Im Vergleich zur blamablen Leistung beim 1:2 gegen Salzburg im Achtelfinalhinspiel der Euro-League änderte BVB-Coach Stöger die Startelf auf insgesamt vier Positionen. Sokratis, Weigl, Götze und Batshuayi fielen aus der ersten Elf raus und Piszczek, Akanji, Pulisic und Philipp kamen neu in die Anfangself. Und so begann der BVB das Heimspiel gegen die Adler aus Frankfurt = Bürki – Piszczek, Akanji, Toprak, Schmelzer – Castro, Dahoud – Pulisic, Philipp – Schürrle, Reus.

    Der Spielverlauf – Erste Halbzeit

    Pünktlich um 18:00 Uhr pfiff Schiedsrichter Aytekin die Bundesligapartie zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt an. Vom Wetter her war es leicht bewölkt und die Temperaturen lagen noch bei über 10 Grad. Der BVB führte im mit 81.360 Zuschauern ausgeverkauften Westfalenstadion den Anstoß aus; Schmelzer trug die Kapitänsbinde und Schwarz-Gelb hatte die „Gelbe Wand“ im ersten Durchgang im Rücken.

    Die Borussia agierte in der ersten Halbzeit im 4 – 4 – 2 – System – Bürki stand im Tor; die Viererabwehrkette bildeten Piszczek, Akanji, Toprak und Schmelzer; im Mittelfeld agierten Pulisic, Dahoud, Castro, Philipp und im Zweiersturm spielten Schürrle und Reus. Auf der Dortmunder Ersatzbank saßen Weidenfeller, Zagadou, Sokratis, Weigl, Sahin, Götze und Batshuayi.

    Von der ersten Sekunde an entwickelte sich eine sehr interessante und abwechslungsreiche Partie mit vielen Höhepunkten auf beiden Seiten. Bereits in der zweiten Spielminute gab es den ersten Aufreger – Gästespieler Russ foulte Reus ziemlich hart und Schiedsrichter Aytekin machte das einzig Richtige und zog sofort die gelbe Karte. Auf Seiten der Frankfurter spielte mit Boateng ein ehemaliger Dortmunder. Die ersten Minuten waren geprägt von vielen Zweikämpfen – beide Teams schenkten sich von Anfang nichts und es gab kein großes Taktieren. Beide Mannschaften suchten den Weg mit schnellen Spielzügen den Weg nach vorne und so war es von Beginn an eine sehr unterhaltsame Partie gewesen.

    In der 07. Spielminute gab es die erste Chance im Spiel und die hatte Dortmund – nachdem Pulisic gefoult wurde, führte Schmelzer den Freistoß aus, spielte Dahoud an, der wiederum den Ball zu Schmelzer zurückspielte; der Kapitän beförderte den Ball in den Strafraum, wo ein Frankfurter den Ball per Kopf schön für Reus auflegte und der gebürtige Dortmunder zog direkt aus wenigen Metern, leicht spitzen Winkel ab und verfehlte das Tor nur knapp.

    Der BVB kam gut in die Partie rein und übernahm frühzeitig die Kontrolle über das Spiel.

    In der 10. Spielminute hatte Schwarz-Gelb die große Chance zum 1:0 – nach einer Dortmunder Balleroberung weit im eigenen Sechzehner ging es ganz schnell nach vorne; Philipp wurde über links angespielt, marschierte nach vorne und spielte den Ball perfekt mit einem Außenristpass zu Pulisic weiter; der US-Amerikaner ging über die rechte Seite nach vorne, flankte den Ball präzise in den Strafraum und auf Höhe des zweiten Pfostens kam Schürrle zum Kopfball und setzte den Ball haarscharf neben das Tor.

    Zwei Minuten später folgte der nächste Dortmunder Angriff und dieser führte, auch schon zu diesem Zeitpunkt, zur verdienten Führung für Schwarz-Gelb.

    1:0 Russ (12. Spielminute Eigentor) = Nahe der Mittellinie verlor Toprak zunächst den Ball, konnte ihn aber zurück erobern, spitzelte den Ball zu Dahoud und der Mittelfeldspieler, der in den letzten Wochen gute Leistungen zeigte und so langsam in Dortmund angekommen ist, schaltete blitzschnell um und passte den Ball zu Pulisic weiter; Pulisic ging über rechts nach vorne, passte anschließend den Ball halbhoch in den Strafraum und auf Höhe des zweiten Pfostens grätschte Russ in den Ball hinein und beförderte diesen, sehr zur Freude aller Schwarz-Gelben Anhänger, ins eigene Tor.

    Danke Russ für das Eigentor und da war sie die schnelle Führung für den BVB. Hinter Russ stand auch Reus zum Einschuss bereit – das Tor wäre so oder so gefallen.

    Und mit dem 1:0 im Rücken spielte Dortmund nun noch befreiter auf und blieb am Drücker. Dortmund spielte sehr ansehnlichen Fußball in den ersten 15 Minuten – das Borussenspiel war geprägt von guten Kombinationen und Ballstaffetten. Auch in Sachen Tempo und Bewegung bot Schwarz-Gelb das an, was man als Fan sehen möchte.

    Nach 20 Minuten aber wurde der Druck der Dortmunder etwas weniger und Frankfurt nahm nun ganz langsam am Spiel mit teil.

    In der 22. Spielminute spielte Reus seinen Mannschaftskollegen Schürrle an, der über die linke Offensivseite in die Mitte zog und aus halblinker Position flach auf das Tor schoss, aber sein minimal abgefälschter Schuss ging neben das Tor. Zwar brachte die anschließende Ecke nichts ein, aber beim nachfolgenden Angriffsversuch der Gäste, eroberte sich Dahoud den Ball, ging nach vorne, passte den Ball zu Reus, der rechts im Strafraum abzog und der Ball ging links am Tor vorbei.

    Nach 25 Minuten war Dortmund die klar bessere Mannschaft – die 11 Borussen waren sehr wach, fokussiert und konzentriert – eine insgesamt bis dahin gute Mannschaftsleistung.

    In der 27. Spielminute sah Dahoud nach einem durchaus harten Foul die gelbe Karte. Zwei Minuten später sah Frankfurts Rebic nach einem ebenso harten Foul an Pulisic den „gelben Karton“ – Schiri Aytekin zog konsequent seine Linie durch, griff bei harten Fouls hart durch und bestrafte die Spieler mit der gelben Karte.

    In der 30. Spielminute gab Dahoud auf Seiten der Dortmunder einen Schuss auf das Frankfurter Tor ab, aber Hradecky hielt den Ball sicher. Zwar war der BVB weiter die bessere Mannschaft, aber das Team von Stöger agierte nicht mehr so druckvoll, wie zu Beginn des Spiels.

    In der 33. Spielminute sah Akanji und drei Minuten später Salcedo auf Seiten der Gäste verdientermaßen die gelbe Karte. Aytekin zog auf beiden Seiten knallhart bei harten Fouls die gelbe Karte und somit wurde keine Mannschaft benachteiligt.

    Gut 10 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit merkte man, dass Frankfurt besser ins Spiel kam. Im Abwehrbereich ließen Gäste nichts mehr zu und Schwarz-Gelb kam kaum noch in die Nähe des Sechzehners. Das Spiel wurde zunehmend offener, ausgeglichener und die Partie fand hauptsächlich vor den beiden Strafräumen statt. Bis zum Pausenpfiff ging es zwar hin und her und beide Teams suchten den Abschluss, aber sowohl Dortmunds Abwehr, als auch Frankfurts Abwehr standen hinten sicher drin.

    Nach 46 Minuten pfiff Aytekin eine intensive und vorallem und zum Ende hin, offene, abwechslungsreiche erste Halbzeit ab und der BVB führte mit 1:0.

    Der Spielverlauf – Zweite Halbzeit
    Mit Anstoß für Frankfurt und einem Wechsel auf Seiten der Dortmunder, Weigl kam für den gelb-rot gefährdeten Dahoud in die Partie, ging es in die zweiten 45 Minuten. Der BVB spielte nun auf die legendäre Südtribüne.

    Und im Gegensatz zur ersten Halbzeit kam diesmal Frankfurt besser ins Spiel hinein. Bereits nach drei Minuten nach Wiederanpfiff hatte Frankfurt die Chance zum Ausgleich – nach einem Eckstoß wurde der Ball im Strafraum per Kopf zu Boateng weiter verlängert und der Ex-Dortmunder kam per Hackenschuss zum Abschluss, aber BVB-Keeper Bürki reagierte glänzend und verhinderte das 1:1.

    Die Gäste kamen mit viel Druck und Power aus der Kabine und der BVB hatte reichlich zu tun im Abwehrbereich. In der 51. Spielminute wurde es erneut brenzlig für Schwarz-Gelb. Da Costa wurde auf rechts angespielt, passte den Ball scharf und präzise in den Strafraum, wo Piszczek in aller höchster Not rettete und den Ball ins Aus beförderte. Frankfurt war zu Beginn der zweiten Halbzeit die klar bessere Mannschaft und vom BVB war nichts zu sehen. Dortmund schaffte es kaum für Entlastung zu sorgen und die Frankfurter erspielten sich einen Angriff nach dem anderen heraus.

    Nach zehn gespielten Minuten im zweiten Spielabschnitt hatte man das Gefühl, dass die Dortmunder Spieler noch in der Kabine waren. Die Art und Weise, wie der BVB auftrat, erinnerte unter anderem an die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit vor wenigen Wochen gegen Bergamo. Das Dortmunder Spiel war geprägt von vielen Fehlern, egal ob Fehlpässe, fehlende Konzentrationen und von Tempo und Bewegung war ohnehin nichts zu sehen.

    In der 56. Spielminute gab Pulisic auf Seiten der Borussia aus leicht zentraler Position einen Torschuss ab, aber der Ball ging weit am Tor vorbei. Eine Minute später marschierte Frankfurts Wolf an einigen BVB-Akteuren vorbei, passte dann den Ball auf Höhe der zentralen Strafraumlinie zu Chandler, der bei seinem Abschluss völlig verzog und der Ball weit über das Tor flog. Zwei Minuten später folgte der nächste Angriff der Gäste – Wolf bediente da Costa und von der rechten Offensivseite passte der Spieler den Ball in den Strafraum, genau in den Rücken der Dortmunder Abwehr und Boateng kam zum Schuss, der aber abgeblockt wurde.

    Nach 60 Minuten spielte nur eine Mannschaft und das waren die Gäste aus Frankfurt. Beim BVB klappte nach wie vor nichts und es war erschreckend anzusehen, wie schnell die Leistung während eines Spiels abfallen kann. Dortmund ist nicht mehr in der Lage, über einen längeren Zeitraum im Spiel das Pensum und das spielerische Niveau hoch zu halten. Zwar gibt es in einigen Spielen gute bis sehr gute Phasen, aber dann scheint irgendjemand einen „Knopf zu drücken“ und dann geht von der einen auf die andere Sekunde nichts mehr beim BVB.

    Beim nächsten Frankfurter Angriffsversuch wurde Chandler auf links angespielt und seine anschließende Flanke wurde zum Torschuss und der Ball landete auf das Tornetz.

    In der 63. Spielminute folgte der zweite Wechsel beim BVB – Batshuayi kam für Philipp in die Partie. Von nun agierte Dortmund im 4 – 2 – 3 – 1 – System.

    In den darauffolgenden Minuten verflachte die Partie zunehmend und es passierte kaum etwas auf dem Rasen. Einzig de Guzman schoss den Ball nach Vorlage von da Costa noch einmal auf das Dortmunder Gehäuse, aber der Ball ging weit drüber. Nach 70 Minuten war vom BVB weiterhin nichts zu sehen und es spielte nur die Eintracht aus Frankfurt, wenn auch nicht mehr so druckvoll und zielstrebig, wie in den ersten gut 15-20 Minuten im zweiten Spielabschnitt.

    Dann brach die 75. Spielminute an und es sollte eine fulminante Schlussphase werden. Den Anfang machten die Gäste aus Frankfurt und erzielten, eine Viertelstunde vor Ende der regulären Spielzeit, den verdienten Ausgleich.

    1:1 Jovic (75. Spielminute) = De Guzman schlug den Ball per Freistoß aus halbrechter Position in den Strafraum, wo Jovic relativ frei aus wenigen Metern zum Kopfballabschluss kam und der Ball landete im Tor.

    Da war er, der Ausgleich und aufgrund der zweiten Halbzeit war dieser für die Hessen völlig verdient gewesen. Dortmund verteidigte bei dieser Aktion sehr schlecht und der Torschütze kam relativ frei und ohne große Gegenwehr zum Abschluss.

    Wer nun aber glaubte, der BVB verlor nun endgültig den Faden im Spiel, der wurde eines Besseren belehrt. Gut zwei Minuten nach dem Ausgleich vollzog Schwarz-Gelb den ersten vernünftigen Angriff in der zweiten Halbzeit und prompt fiel gleich der erneute Führungstreffer.

    2:1 Batshuayi (77. Spielminute) = Pulisic wurde von Weigl angespielt und lieferte anschließend einen Doppelpass mit Batshuayi ab – aufgrund dessen wurde die Frankfurter Abwehr mit drei simplen Pässen auseinander gespielt und am Ende passte Pulisic den Ball zu Batshuayi, der aus gut 14 Metern flach abzog und der Ball schlug links unten im Kasten ein.

    Der BVB lag wieder in Front und reagierte postwendend auf den Ausgleich. Zudem war es die erste Chance für den BVB in der zweiten Halbzeit gewesen und schon trafen die Schwarz-Gelben.

    Und auf einmal war der BVB wieder drin im Spiel und spielte nach vorne. Dortmund versuchte mit dem 2:1 im Rücken auf das dritte Tor zu gehen, um eine Entscheidung herbeizuführen. In der 84. Spielminute konterte Dortmund im eigenen Stadion. Batshuayi wurde nach Zuspiel von Piszczek bedient und lieferte rechts im Strafraum ein Duell gegen seinen Frankfurter Gegenspieler – anstatt den Ball aber in die Strafraummitte zu spielen, versuchte es der Belgier am Ende selbst, kam zum Abschluss, aber ein Frankfurter fälschte den Schuss ab und der Ball ging knapp am Tor vorbei. Dortmund hatte die Partie nach dem 2:1-Treffer wieder unter Kontrolle und bestimmte nunmehr das Spiel.

    In der 87. Spielminute wechselte BVB-Trainer Stöger ein drittes Mal – Sokratis kam für Reus ins Spiel. Eine Minute später sah Bürki wegen Zeitspiel die gelbe Karte.

    Nach 90 Minuten wurden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt und diese Nachspielzeit hatte es in sich. Es war gerade mal eine Minute davon um und die Eintracht aus Frankfurt kam, sehr zum Ärger aller Schwarz-Gelben, zum Ausgleich.

    2:2 Blum (91. Spielminute) = Eigentorschütze Russ spielte den Ball rechts raus zu da Costa, der anschließend den Ball flach in die Strafraummitte spielte; dort verpassten zwei Frankfurter den Ball, aber auf Höhe des zweiten Pfostens reagierte Blum schneller als Piszczek und der Frankfurter drückte den Ball über die Torlinie.

    Da war er, der wiederholte Ausgleich für Frankfurt und alle BVB-Anhänger waren über die womöglich verlorenen zwei Punkte sehr verärgert. Doch wie schon nach dem 1:1 knickt der BVB nicht ein und warf noch einmal alles nach vorne und tatsächlich, wenige Sekunden vor Ende der Nachspielzeit kam Dortmund zum vielumjubelten dritten Treffer und der Tempel bebte, wie schon lange nicht mehr.

    3:2 Batshuayi (94. Spielminute) = Schürrle marschierte über die linke Seite nach vorne, flankte den Ball in den Strafraum, wo ein Defensivspieler von Frankfurt den Ball unzureichend klärte; Castro kam an den Ball, bediente Piszczek, der den Ball vor dem Strafraum, leicht halbrechte Position, in den Sechzehner zu Batshuayi spielte; der Belgier nahm den Ball an, drehte sich um die eigene Achse und mit einem Volleyschuss haute der den Ball in die Maschen.

    Großer Jubel bei allen schwarz-gelben Anhänger, denn dies war gleichzeitig die letzte Aktion in diesem zum Ende hin aufregenden und spannenden Spiel und Dortmund feierte einen immens wichtigen Sieg und holte enorm wichtige drei Punkte im Kampf um die direkte Champions-League-Qualifikation.

    Die Leistung von Schiedsrichter Deniz Aytekin
    Schiedsrichter Deniz Aytekin lieferte im Spiel Dortmund gegen Frankfurt eine sehr starke Leistung ab. Über die gesamten 90 Minuten hatte er eine klare Linie und zog diese auf beiden Seiten konsequent durch. Die Vergabe der ganzen gelben Karten war korrekt, vorallem, dass er nach zwei Minuten den ersten Spieler verwarnte. Aytekin hatte das nicht immer leicht zu leitende Spiel komplett im Griff und leistete sich keinen Fehler. So wünscht man sich einen neutralen, unparteiischen Schiedsrichter in der Fußball-Bundesliga.
    Schiedsrichternote 2,0

    Meine persönliche Notenvergabe für die eingesetzten BVB-Spieler
    Bürki (3,5), Piszczek (3,0), Akanji (3,0), Toprak (3,5), Schmelzer (4,5), Castro (4,0), Dahoud (3,0), Pulisic (2,5), Philipp (4,0), Schürrle (3,5), Reus (3,0) / Weigl (4,5), Batshuayi (2,0), Sokratis (3,0)

    Der BVB-Spieler des Spiels

    Batshuayi = Nachdem der Belgier in den letzten Spielen torlos blieb, saß er im Spiel gegen Frankfurt zunächst auf der Bank. Mitte der zweiten Halbzeit wurde er eingewechselt und schoss den BVB am Ende mit zwei Toren zum Sieg. Batshuayi ist ein Stürmer, der nicht viele Chancen benötigt, um Tore zu schießen. Auch ist er ein moderner Stürmer, der nicht nur vorne herumsteht und wartet, bis der Ball kommt. Nein, Batshuayi lässt sich auch mal in die Tiefe fallen, um mehr am Spiel teilzunehmen; Bälle zu holen und diese an seine Mannschaftskollegen weiterzuleiten. Auch ist der Belgier körperlich sehr robust und kann sich in fast jedem Zweikampf behaupten und das Duell für sich entscheiden. Gegen Frankfurt nutzte er zwei von drei Chancen und blieb sowohl beim 2:1, also auch beim 3:2 vor dem Tor eiskalt. Die „Ladehemmung“ scheint bei Batshuayi nun behoben zu sein und hoffen wir BVB-Anhänger, dass er den BVB noch mit vielen Toren zu vielen Siegen schießt.

    Das nächste BVB-Spiel

    Nach dem erfolgreichen 3:2-Sieg gegen Eintracht Frankfurt wartet am Donnerstag, den 15. März 2018 eine schwere Aufgabe für den BVB. Im Rückspiel des Euro-League-Achtelfinales gastiert Schwarz-Gelb beim österreichischen Klub FC Salzburg. Die Partie beginnt, fast schon zur Schlafenszeit, um 21:05 Uhr. Dortmund muss ein 1:2 aus dem Hinspiel aufholen, um in die nächste Runde des internationalen Wettbewerbs einzuziehen.
     
    Zazou09 gefällt das.

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